Jedes Jahr am 14. Februar feiern Millionen Menschen die Liebe, doch woher kommt diese Tradition und warum schenken wir Blumen? Die Geschichte des Valentinstags verbindet Wurzeln im alten Rom, eine christliche Legende und Jahrhunderte von Symbolen, die die rote Rose zur Blume der Liebe gemacht haben.
Hier kurz und klar: der Ursprung, die Legende des Heiligen, die Rolle Cupidos und warum Blumen —besonders Rosen— zum Geschenk des Tages wurden.
Inhalt
- Der Ursprung des Valentinstags
- Die Legende des Heiligen Valentin
- Cupido und die Symbole der Liebe
- Warum wir Blumen (und rote Rosen) schenken
- Der Valentinstag heute
- Häufige Fragen
Der Ursprung des Valentinstags
Der Ursprung liegt im alten Rom. Mitte Februar fanden die Lupercalien statt, Feste für Fruchtbarkeit und Frühlingsbeginn. Mit der Ausbreitung des Christentums wurden diese heidnischen Feiern allmählich durch ein christliches Fest ersetzt.
Im 5. Jahrhundert legte die Kirche den 14. Februar zum Gedenken an einen Märtyrer namens Valentin fest, der im 3. Jahrhundert in Rom hingerichtet wurde. Mit der Zeit wurde das Datum mit Liebe und Werbung verbunden.
Die Legende des Heiligen Valentin
Die bekannteste Version erzählt, Valentin sei ein Priester im Rom Kaiser Claudius' II. gewesen. Der Kaiser hatte jungen Soldaten das Heiraten verboten, überzeugt, ledige Männer seien bessere Kämpfer. Valentin war dagegen und traute Paare weiterhin heimlich.
Als man ihn entdeckte, wurde er eingekerkert und an einem 14. Februar zum Tode verurteilt. Die Überlieferung fügt hinzu, dass er sich vor seinem Tod mit einer Notiz «von deinem Valentin» verabschiedete. Mehr als gesicherte Geschichte ist es eine schöne Legende, die erklärt, warum wir diesen Tag mit der Liebe verbinden.
Cupido und die Symbole der Liebe
Unter den Symbolen des Valentinstags ist keines so erkennbar wie Cupido. In der römischen Mythologie ist er der Gott des Verlangens, Sohn der Venus (der Göttin der Liebe); seine Pfeile lassen den Getroffenen sofort verlieben.
Dazu kommen das Herz, universelles Symbol der Zuneigung, und die Tauben, die für Treue stehen. Sie alle begleiten das Fest, bis sie zu seiner üblichen Bildwelt wurden.
Warum wir Blumen (und rote Rosen) schenken
Der Brauch, Blumen zu schenken, wurzelt in der Mythologie: Die Rose war die Blume der Venus (für die Griechen Aphrodite), Göttin der Liebe und Schönheit. Deshalb blieb sie für immer mit Liebesgefühlen verbunden.
Jahrhunderte später machte die viktorianische Zeit die Sprache der Blumen populär: jede Blume und Farbe trug eine Botschaft. Die rote Rose bedeutete leidenschaftliche Liebe und wurde so zur Blume des Valentinstags. Sie ist bis heute die Königin des 14. Februar, auch wenn zunehmend andere Blumen mit persönlicher Bedeutung verschenkt werden.
Der Valentinstag heute
Von jener römischen Wurzel bis heute wird der Valentinstag fast überall als Tag der Verliebten gefeiert. Die Bräuche ändern sich je nach Land, doch die Geste bleibt: dem geliebten Menschen etwas schenken. Und Blumen, allen voran Rosen, sind weiterhin das beliebteste Geschenk.
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Häufige Fragen
Was ist der Ursprung des Valentinstags?
Er wurzelt in den römischen Festen Mitte Februar (den Lupercalien), die das Christentum durch ein Fest zum Gedenken an den Heiligen Valentin, einen Märtyrer des 3. Jahrhunderts, ersetzte. Das Datum wurde auf den 14. Februar gelegt.
Wer war der Heilige Valentin?
Der verbreitetsten Legende nach ein Priester im Rom Claudius' II., der trotz kaiserlichen Verbots heimlich Paare traute. Er wurde eingekerkert und an einem 14. Februar hingerichtet. Eher Legende als gesicherte Geschichte.
Warum feiert man die Liebe am 14. Februar?
Wegen des an diesem Datum festgelegten Valentinsfests und der alten Verbindung von Mitte Februar mit Fruchtbarkeit und Werbungsbeginn. Über die Jahrhunderte wurde der Tag zum Tag der Verliebten.
Warum schenkt man am Valentinstag rote Rosen?
Die Rose war die Blume der Venus, Göttin der Liebe. Zudem gab die viktorianische Blumensprache der roten Rose die Bedeutung leidenschaftlicher Liebe, weshalb sie die Blume des Tages ist.
Wer ist Cupido?
In der römischen Mythologie der Gott des Liebesverlangens, Sohn der Venus. Dargestellt mit Pfeil und Bogen: wer getroffen wird, verliebt sich. Eines der beliebtesten Symbole des Valentinstags.
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